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Jahrestreffen 2002 der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte in Schwerin

 

Vom 8. bis 10. November 2002 trafen sich über 50 Teilnehmer zur dreizehn­ten jährlichen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V. in Schwerin. Das Treffen, das in jedem Jahr in Form einer Wochenendtagung in einem anderen Bundesland stattfindet, war das erste Mal zu Gast in Mecklenburg-Vorpommern.

In Schwerin bot das Wochenende den Teilnehmern neben der obligatorischen Mitgliederversammlung ein abwechslungsreiches Vortrags- und Besichtigungs-
programm. Der Schweriner Historiker Dr. Klaus-Ulrich Keubke blickte zunächst zurück auf die Landesgendarmerie Mecklenburg-Schwerin und Polizeidirektor Hans Ellmann, der die Teilnehmer für die Polizeidirektion Schwerin begrüßte, beleuchtete die Entwicklung der Volkspolizei in der DDR, die Zeit der Wende und die heutigen Polizeistrukturen. In einer Autorenlesung zeichnete Wolfgang Mittmann dann aus seinem Buch "Mordverdacht - Große Fälle der Volkspolizei 4" einen Mordfall aus dem Schwerin des Jahres 1948 nach. 
Dr. Andreas Vorwerk befasste sich in seinem abschließenden Referat mit den Ausschreitungen von Jugendlichen und dem Polizeieinsatz auf dem Berliner Alexanderplatz vom 7. Oktober 1977.

Das Tagungsprogramm wurde abgerundet durch eine Besichtigung des Schweriner Schlosses und eine Stadtführung, bei der die Teilnehmer allerdings den widrigen Witterungsverhältnissen trotzen mussten.

Dr. Klaus-Ulrich Keubke bei seinem Referat über die Landesgendarmerie in Mecklenburg-Schwerin.

Polizeidirektor Hans Ellmann informierte über die Strukturen 
der Landespolizei 
Mecklenburg-Vorpommern.

Vor dem Schweriner Schloss sammelten sich die Tagungsteilnehmer zur Stadtführung und trotzten Wind und Regen.

Intensive Gespräche am Rande des Programms ermöglichten den Mitgliedern den Erfahrungsaustausch sowie das Erneuern alter und das Schließen neuer Bekanntschaften.


(Fotos: Haunschild, Gausmann)

 

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