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Jahrestreffen 2001 der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte in Bonn
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Vom 2. bis 4. November 2001 trafen sich über 50 Teilnehmer zur zwölften jährlichen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V. in Bonn. Das Treffen, das in jedem Jahr in Form einer Wochenendtagung in einem anderen Bundesland stattfindet, ist in der Vergangenheit schon mehrmals zu Gast in Nordrhein-Westfalen gewesen. Die Deutsche Gesellschaft für Polizeigeschichte wurde 1989 in der Polizei-Führungsakademie in Münster/Westf. gegründet, mittlerweile gehören ihr rund 380 Mitglieder in allen Teilen des Bundesgebietes und im Ausland an. Die Gesellschaft ist eine überregionale und unabhängige Vereinigung, die sich mit der Geschichte der Polizei in vielfältiger Weise beschäftigt. Ziel der Bestrebungen ist es, alle an der Polizeigeschichte Interessierten zusammenzuführen - Geschichtswissenschaftler ebenso wie Amateurhistoriker, behördliche Sammlungen und Museen wie private Sammler, an der historischen Entwicklung ihres Berufes interessierte Polizeiangehörige wie auch Bürger, die mehr über die Geschichte der Polizei erfahren möchten. Nicht zuletzt will die Gesellschaft dazu beitragen, das historische Bewußtsein in der Polizei zu wecken und zu fördern. In Bonn hieß Polizeipräsident Dierk H. Schnitzler die Tagungsteilnehmer willkommen, denen das Wochenende neben der obligatorischen Mitgliederversammlung ein abwechslungsreiches Vortrags- und Besichtigungsprogramm bot. Polizeipräsident Schnitzler ließ in einem lebendigen Referat die Entwicklung des Demonstrationsgeschehens in Bonn Revue passieren, bevor der Historiker Stefan Noethen die Personalsituation der Polizei in Nordrhein-Westfalen in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg beleuchtete. Polizeidirektor Udo Behrendes erläuterte, wie sich aus dem Bonner „Forum BürgerInnen und Polizei e.V.“ heraus die Beschäftigung mit der Polizei Bonns in der NS-Zeit durch einen speziell hierfür eingerichteten Arbeitskreis ergeben hat, über dessen Tätigkeit der Historiker Michael Schröders einen Sachstandsbericht gab. Die zweite Hälfte des Tagungsprogramms war dem Besuch des Bundesgrenzschutzes in St. Augustin gewidmet. An die Vorstellung der Grenzschutzfliegergruppe durch deren Leiter, Ltd.PD Schäfer, schloß sich die Besichtigung der Hubschrauberhallen und der Werft an, bevor der frühere Präsident des Grenzschutzpräsidiums Ost, Diethelm Brücker, einen persönlichen Rückblick auf seine über 40jährige Dienstzeit im BGS warf. Ein Abendessen bei einer Schiffstour auf dem Rhein sorgte für den Ausklang am Samstag, bevor das Programm am Sonntagmorgen mit einer Führung durch das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seinen Abschluß fand. Hier konnte mit der Übergabe eines runden Polizeischutzschildes als Gastgeschenk die um den bereits vorhandenen Wasserwerfer herum vorgesehene Ausstellungseinheit ergänzt werden.
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| Der von der Mitgliederversammlung am 2. November 2001 wiedergewählte Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte stellt sich vor dem Bonner Polizeipräsidium dem Fotografen, v.l.n.r.: Prof. Dr. Peter Nitschke (Vechta), KD i.R. Manfred Teufel (Tuttlingen), Dr. Bärbel Schönefeld (Berlin), Maria Wego M.A. (Düsseldorf), ORR Michael Haunschild (Hannover), POK Gerhard Haase (Hannover) und Wolfgang Kroker (Kellinghusen). | |
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| Der Bonner Polizeipräsident Dierk H. Schnitzler bei seinem Referat, in dem er die Entwicklung des Demonstrationsgeschehens in Bonn nachzeichnete und die auf Deeskalation setzende „Bonner Linie“ erläuterte. | Der Historiker Michael Schröders (li.) präsentierte im Rahmen seines Referats auch ein ganz besonderes Dokument, die erhalten gebliebene Stammrolle der Bonner Polizei aus den dreißiger und vierziger Jahren.. |
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Wappen
der
linkes Bild
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Gruppenbild mit Helikopter |
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